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Sanierung und Einsatz von Solartechnik im Landschulheim "Felipe Herrera"

KarEn startete am 26. Juli 2009, im 50. Jahr des Sieges der kubanischen Revolution, das bereits angekündigte Projekt: Rekonstruktion und Einsatz von Elementen alternativer Energien im Landschulheim "Felipe Herrera" in Alquizar, 60 km südwestlich von Havanna.


Dieses Landschulheim, in dem 520 Mädchen und Jungen vor allem aus Bauernfamilien leben und lernen, wurde 1975 errichtet. Nicht nur die Zeit, sondern vor allem die schweren Hurrikans "Gustav" und "Ike" 2008 verursachten umfangreiche Schäden, so dass eine Totalsanierung unbedingt erforderlich ist. Das Dach ist undicht und viele Fenster wurden zerstört. Das größte Problem ist die Wasser- und Abwasseranlage. Trotzdem wird unter diesen komplizierten Bedingungen der Unterricht durchgeführt.

Kuba ist nicht in der Lage, diese wichtige Sanierung aus eigenen Kräften zu realisieren. Deshalb wird KarEn den Einsatz von Solartechnik unterstützen, um Energie zu erzeugen, Wasser zu erwärmen und die landwirtschaftlichen Flächen mit Hilfe von Solarpumpen zu bewässern. Auf Grund der komplizierten Versorgungslage orientiert der kubanische Staat vor allem auf die Nutzung aller freien Flächen für den Anbau von Nahrungsmitteln sowie auf die Vorbereitung der Jugendlichen auf einen landwirtschaftlichen Beruf. Die Landschule mit ihren ca. 22 ha sowie einem guten Bestand an Schafen, Kühen, Ochsen und Schweinen ist hervorragend geeignet, die Jugendlichen auf die Ausbildung von Fachleuten für den Feldbau und die Tierzucht vorzubereiten. Aber das erfordert über die Sanierung hinaus vor allem auch finanzielle Mittel für den Kauf landwirtschaftlicher Kleingeräte, Laborausrüstungen,Bewässerungsanlagen, Dünge- und Futtermittel.

KarEn wandte sich an alle Freunde Kubas mitzuhelfen, diese schöne Aufgabe erfolgreich zu realisieren.
KarEn benötigte für dieses Projekt 234.000 Euro!

Dank der großartigen Solidarität vieler Freunde Kubas wurde Ende Juli 2011 dieses Ziel erreicht, so dass die Arbeit im Projekt,vor allem die Realisierung der notwendigen Bauleistungen, fortgesetzt werden kann. Bis Ende 2011 sollen alle Arbeiten abgeschlossen werden.

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