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Fotovoltaikanlagen für zwei Gesundheitsstationen im Nordwesten Venezuelas (2005 - 2006)

In den Gesundheitsstationen, welche erstmals unter der Regierung Chávez in den teils unwegsamen Siedlungsgebieten der indigenen Völker Venezuelas errichtet wurden, sind einheimische Heilerinnen (Curanderas) tätig. Elektrischer Strom war dort nicht vorhanden.

Mit Unterstützung von KarEn e.V., der Stiftung Nord-Süd-Brücken, des venezulanischen Umweltministeriums, eines kubanischen Technikers von EcosolSolar und - wie man sieht - zeitweilig auch der venezolanischen Grenzpolizei (Guardia Nacional) wurde 2005 auf Vorschlag der Umweltministerin eine kubanische Fotovoltaikanlage in der Gesundheitsstation von Casusain im äußersten Nordwesten Venezuelas installiert.

Ein Jahr später wurden auch die Gesundheitsstation und das Gemeindezentrum in Cojoro mit Fotovoltaik ausgestattet.

Dadurch haben sich die Bedingungen für die medizinische Betreuung dort wesentlich verbessert. In der Gesundheitsstation können nun Behandlungen auch nachts bei elektrischem Licht durchführt werden. Ausserdem stehen ein Kühlschrank fü r Medikamente und eine Funkanlage, mit deren Hilfe sich die Stammesheilerin mit Medizinern in der Stadt beraten kann, zur Verfügung.

Diese Errungenschaften wurden mit großem Interesse und sichtlicher Freude von den Erwachsenen und Kindern der Siedlung in Betrieb genommen. Die Bilder (Siehe den Link unten) zeigen die geografische Lage und Ansichten dieses Gemeindezentrums sowie Einzelheiten der Projektrealisierung in Casusain.

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